TAGUNG AM 1. UND 2. DEZEMBER 2017 IN POTSDAM

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LITERATUR & DOKUMENTATION

Zur Tagung 30 Jahre Antifa in Ostdeutschland

Nutheticka Ein Radiointerview des Freien Radio Potsdam, mit Benjamin-Paul Siewert

Das Interview führte der Nutheticka


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Tagungsreader

Tagungsreader 30 Jahre Antifa in Ostdeutschland Alle Informationen zur Tagung und Überblick über das Programm.

Auf einem Blick und in der Hand.

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Erste Antifa-Gruppe der DDR

TAZ - Erste Antifa-Gruppe der DDR „Wir waren die totalen Hippies“

DAS INTERVIEW FÜHRTE ERIK PETER


Vor 30 Jahren wurde die erste Antifa-Gruppe in der DDR gegründet: Stephan Martin über die Militanzfrage, Erfolge, Sexismus und die AfD.

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»Betroffene organisierten sich«

JW - Betroffene organisierten sich aus Junge Welt, Ausgabe vom 22.11.2017, Seite 15 / Antifa

Von Lothar Bassermann

30 Jahre Antifa in Ostdeutschland: Auf einer Tagung in Potsdam wird Bilanz gezogen. Ein Gespräch mit Christin Jänicke

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30 Jahre Antifa in Ostdeutschland

antifa-nazis-ddr.de Radiointerview vom 01.12.2017

DAS INTERVIEW FÜHRTE JENZ STEINER für coloradiodd, realFrrapo und Pi_Radio

Marek Winter ist einer der Organisatoren der Tagung "30 Jahre Antifa in Ostdeutschland". Die findet an diesem Wochenende in Potsdam auf dem Freiland-Gelände statt. Jenz Steiner hat mit ihm über die Inhalte und Höhepunkte der Konferenz am Telefon gesprochen.

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30 Jahre Antifa in Ostdeutschland

Buch 30 Jahre Antifa in Ostdeutschland Perspektiven auf eine eigenständige Bewegung

Christin Jänicke, Benjamin Paul-Siewert (Hrsg.)
ISBN: 978-3-89691-102-5
208 Seiten
Preis: 20,00 €
Erschienen: 2017


Der staatliche und gesellschaftliche Umbruch 1989/90 war ein Markstein für die heutige Antifa-Bewegung. Unter der Annahme einer gemeinsamen widerständigen Geschichte wurde in bisherigen Rückschauen allerdings nur wenig beachtet, dass in Ostdeutschland eine eigenständige Bewegung entstand, die bereits in der ausgehenden DDR ihren Anfang nahm und ein eigenes Profil entwickelte. 30 Jahre nach Gründung der ersten unabhängigen Antifa-Gruppen in der DDR bündelt dieser Band nun erstmals sozial-, kultur- und geschichtswissenschaftliche Analysen.

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30 Jahre Antifa in Ostdeutschland

Interview 30 Jahre Antifa in Ostdeutschland Interview mit Benjamin Paul-Siewert,
Radio Corax,
25. Mai 2017.


Der staatliche und gesellschaftliche Umbruch 1989/90 war ein Markstein für die heutige Antifa-Bewegung. Unter der Annahme einer gemeinsamen widerständigen Geschichte wurde in bisherigen Rückschauen allerdings nur wenig beachtet, dass in Ostdeutschland eine eigenständige Bewegung entstand, die bereits in der ausgehenden DDR ihren Anfang nahm und ein eigenes Profil entwickelte. 30 Jahre nach Gründung der ersten unabhängigen Antifa-Gruppen in der DDR bündelt dieser Band nun erstmals sozial-, kultur- und geschichtswissenschaftliche Analysen. 30 Jahre Antifa in Ostdeutschland ist der Titel des Bandes und wurde von Christin Janicke und Benjamin Paul-Siewert, welcher auch im Interview zu hören ist, zusammengefasst.

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Faschisten in der DDR

antifa-nazis-ddr.de und antifaschistischer Widerstand
antifa-nazis-ddr.de


Auf dieser Website soll die DDR-Naziszene und Antifabewegung in der DDR dokumentieren werden.

Sie soll ein Beitrag zur Aufarbeitung der DDR-Geschichte sein und mithelfen die Erinnerung nicht sterben zu lassen.

Es lohnt sich, immer wieder mal reinzuschauen. Die BetreiberInnen bemühen sich stets um neue Dokumente und wollen die Website Stück für Stück erweitern.

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Antifa zu sein war kein Hobby

AIB 114 sondern Lebensrealität

Interview mit HerausgeberInnen 30 Jahre Antifa in Ostdeutschland
Antifaschistisches Infoblatt
Ausgabe 114 | 1.2017
03.07.2017


Vor 30 Jahren gründete sich die erste Antifagruppe in der noch bestehenden DDR. Ausgangspunkt waren Angriffe von Neonazis auf ein Punkkonzert in der Ostberliner Zionskirche im Oktober 1987.

Über Antifa im Osten sprachen wir mit den Herausgeber_innen des jüngst erschienenen Sammelbandes "30 Jahre Antifa in Ostdeutschland".

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Antifa? Wir waren auch noch vieles anderes.

AK 630 Ein Gespräch in Rostock über Subkultur, Theorieferne und Zivilgesellschaft


ak - analyse & kritik zeitung für linke Debatte und Praxis Nr. 630 19.9.2017

Rostock, August 2017. 25 Jahre nach dem Pogrom in Rostock-Lichtenhagen gegen Roma und ehemalige vietnamesische Vertragsarbeiter_innen hat die Erinnerung daran in der Hansestadt einen festen Platz. Anlässlich der Erinnerung an die Gewalt in Rostock treffen wir uns mit Aktivist_innen, um darüber zu sprechen, wie sich 1992 und die darauf folgenden Jahre in ihre Biografien eingeschrieben haben.

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++ brauner osten

telegraph 3/4 1998 Eine immer noch sehr aktuelle Ausgabe der Zeitschrift telegraph, aus dem Jahr 1998

Ist der Osten wirklich braun? Was und wer macht ihn dazu? Und wie könnten linke Gegenstrategien aussehen? In diesem Heft setzen wir uns mit den Besonderheiten des, nach unserer Meinung, schon immer existenten Faschismus zwischen Elbe und Oder auseinander.

Wie kaum anders zu erwarten, fanden unsere Autoren gleich eine ganze Latte von Antworten auf die hier formulierten Fragen. Das Thema „faschistische Bewegungen in Ostdeutschland“ erwies sich bei der Bearbeitung als immer komplexer und umfangreicher und so ist aus dem vorliegenden Heft eine Doppelnummer geworden.

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Audio-Mitschnitt: Antideutsch in Ostdeutschland

tele audio Am 12. Oktober 2017 fand eine Veranstaltung der Zeitschrift telegraph, in der Kultur- und Schankwirtschaft BAIZ, Schönhauser Allee 26A, 10435 Berlin, statt.

Auf der Veranstaltung, im überfüllten BAIZ, wurde das Buch „30 Jahre Antifa in Ostdeutschland – Perspektiven auf eine eigenständige Bewegung“ von Christin Jänicke, eine der HerausgeberInnen vorgestellt. Schwerpunkt dieser Veranstaltung sollte aber die Auseinandersetzung mit den Generationenbrüchen und Konflikten sein, die mit der Verbreitung antideutscher Positionen in der ostdeutschen Linken verbunden waren. Ein Spezifikum ostdeutscher Antifa-Bewegung sei (so meint der Autor Marek Winter) die starke Prägung durch antideutsche Positionen. Diese etablierten sich in der Szene ab Mitte der 1990er Jahre. Dieser Prozess hätte den ersten großen Generationenkonflikt in der ostdeutschen Antifa markiert.

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AA – beh – Null

AA – beh – Null „Autonome“ Antifa’s greifen nach den Sternen

telegraph #7/8 1993
Von Jolli Jumper


Ein Text aus der jüngeren antifaschistischen Geschichte und zur Organisierungsdebatte der 1990er Jahre in Deutschland.

Es gibt Zungen, die behaupten, in der Politik der „radikalen Linken“ gebe es im­mer wiederkehrende Wellen. Speziell in Westdeutschland sei dies zu verfolgen. War man in den 60er Jahren der Auffassung, mit einer breiten undogmatischen Bewegung begegne man am besten der politischen Verkrustung in Nachkriegsdeutschland, setzte man in den 70em eher auf straffe Organisation der (k)ommunistischen Grup­pen (K-Gruppen, nämlich trotzkistische, maoistische und andere Sekten). In den 80em waren dann wieder die undogmatischen Elemente angesagt, die Autonomen hatten Hochkonjuktur. Heute, in den frühen 90ern, nach dem völligen Bankrott der autonomen Idee, liebäugelt man erneut mit der Organi­sation als ein stabil zusammengefügtes Ganzes im Kampf gegen „das Schweine­system“.

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Drahtzieher im brauen Netz

Drahtzieher - antideutsche Der wiederaufbau der NSDAP

Handbuch des antifaschistischen Autorenkollektivs Berlin.
1992


Dokumentation über Neofaschismus/Neofaschisten in der BRD und der DDR mit Fokus auf die Gesinnungsgemeinschaft der Neuen Front (GdNF).

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Offener Brief an die Bevölkerung der DDR

Kein Dialog mit Faschisten Internationales Studentenkomitee der Karl-Marx-Universität, Leipzig, Dezember 1989

Die ausländischen Studierenden der Karl-Marx-Universität Leipzig begrüßen und unterstützen die Demokratiebewegung und Reformen in der DDR, die auch für uns zu positiven Veränderungen an der Universität geführt haben. Anzeichen dafür sind die für uns gewachsenen Möglichkeiten selbständiger Entscheidungen, die unser Studium und unser Leben hier in Leipzig betreffen.

Jedoch sind wir besorgt über die zunehmende Ausländerfeindlichkeit, die in Teilen der Bevölkerung laut wird.

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Gegen Antisemitismus

BesetzerInnenZeitung Nr.3/90 Neue Zeit, 45. Jahrgang, Ausgabe 264, 09.11.1989

Dresden (ADN). Seine tiefe Empörung über die faschistischen und antisemitischen Schmierereien an der Kirche Hochheim in Erfurt hat der Präsident des Verbandes der Jüdischen Gemeinden in der DDR, Sigmund Rotstein, gegenüber ADN ausgedrückt. "Niemand soll heute darüber erschrocken sein", sagte er. Manches sei bisher verschwiegen, anderes bagatellisiert worden. Nicht selten sei die Öffentlichkeit aus falsch verstandener Scham ausgeklammert worden. Deshalb sei zu fragen, welche Ursachen diesen Erscheinungen zugrunde liegen, woraus Ermutigungen zu derartigen neonazistischen und rassistischen Handlungen erwachsen.

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Eine Dokumentation des Ministeriums für Innere Angelegenheiten

nd-alarmbereitschaft Sächsische Zeitung, Nr. 306, 30./31.12.1989

Berlin (ADN/SZ) Beim Pressegespräch des Ministeriums für Innere Angelegenheiten am Donnerstag - wir berichteten in unterer gestrigen Ausgabe darüber - wurde das folgende analytische Material vorgelegt. 1. Aktuelle Erscheinungen neonazistischer Aktivitäten sind zu unterscheiden nach a) Handlungen, die von neonazistisch orientierten Personen ausgehen, die sich bereits vor Oktober 1989 zu Gruppierungen zusammengeschlossen hatten b) spontanen Handlungen nationalistisch orientierter Personen, die im Sog von Pogromstimmungen und aufgeputschten größeren Gruppen mitwirken, ohne sich der nazistischen Richtung der Handlungen bewusst zu sein. c) Handlungen krimineller Cliquen, die auf der nationalistischen und neofaschistischen Welle mitschwimmen, um Gewaltakte und massive Bedrohungen von Bürgern zu verüben.

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BÖHLENER PLATTFORM

BÖHLENER PLATTFORM Appell - Für eine Vereinigte Linke in der DDR, September 1989

Anfang September 1989 fand in Böhlen ein Treffen von Vertretern verschiedener sozialistischer Tendenzen, darunter Christen und Marxisten, statt. Auch Mitglieder der Sozialistischen Einheitspartei Deutschlands waren anwesend In diesem Sinn verabschiedeten die Teilnehmer des Treffens den Appell "Für eine vereinigte Linke in der DDR" und beschlossen seine Veröffentlichung. Die Teilnehmer des Treffens rufen alle unabhängigen sozialistischen Gruppen und Vertreter selbständigen linken Denkens auf: Entwickelt die enge Zusammenarbeit und das Bündnis der Linken! Vertretet offensiv die Positionen sozialistischer Demokratie und Freiheit! Erarbeitet eigenständig alternative Konzepte und Programmatik im Geiste einer demokratischen, freiheitlichen sozialistischen Entwicklung in der DDR!

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Guben 1. September [ein Kreutz(iger)Zug?]

BesetzerInnenZeitung Nr.3/90 BesetzerInnenZeitung, Nr. 3, vom 5. September 1990

Für den 1.September gab es für Guben an der Neiße (Grenzstadt zu Polen) Fascho-Alarm. Die Gerüchte um Störung eines deutsch-polnischen Volksfestes durch Schlesierverbände, Neonazis mit Kühnen oder ähnliche Unholde blieben Gerüchte – glücklicherweise, denn die Beteiligung Nichtgubener Antifas war nicht eben reichlich.

Aus Berlin reisten ca. 2o Leute an, größtenteils aus der Kreutziger Straße. Die Aktion lief von Anfang an auf militante Konfrontation mit ansässigen Rechtsradikalen – den Vorwurf der mackerhaften Selbstbestätigung müssen wir uns daher gefallen lassen. Nur die erfolgreiche Verteidigung des einzigen autonomen Hauses von Guben kann unseren Einsatz rechtfertigen und das auch nur, wenn mensch nicht unbedingt davon ausgeht, dass der Fascho-Angriff erst durch unsere Anwesenheit provoziert wurde.

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GUBEN - Reaktion und harte Kritik

nd-alarmbereitschaft auf den Beitrag: „Guben 1. September [ein Kreutz(iger)Zug?]“ - BesetzerInnenZeitung Nr. 4, vom 12. September 1990

Woher nimmst Du das Recht, mich als mackerhaften Prügelidioten zu bezeichnen?! Gubener Antifas waren es ja wohl, die uns um Hilfe baten. Und nach meinem antifaschistischen Selbstverständnis war es klare Sache, nach Guben zu fahren, um dort die Antifas zu unterstützen. Sage mir bitte, warum wir den Fascho- Angriff provoziert haben sollen. Gab es etwa vor unserer Ankunft in Guben keine Angriffe auf das besetzte Haus oder die Antifas?

Gab es bis dahin in Guben keine Neo-Nazis oder Menschen, die immer mitrennen, wem es gegen linke geht? Genial ist natürlich auch, daß Du gleich schreibst, wo die meisten von uns wohnen (wünsche der „Kreutziger“ eine angenehme Bullen- Hausdurchsuchung). Die Antifas, die in Guben von Bullen abgegriffen wurden freut es sicherlich, eine so sachliche Berichterstattung in der BZ (BestzerInnenZeitung) zu lesen (ein Pluspunkt mehr in der Akte).

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Kein Dialog mit Faschisten

kein dialog mit faschisten Offener Brief an Ingrid Köppe vom Bündnis 90, aus BesetzerInnen Zeitung, Nr. 00, vom 6. August 1990

Ihren Vorschlag zu einem Dialog zwischen der faschistischen „Nationalen Alternative“ und den „Autonomen“ halten wir für falsch und gefährlich. Aus unserem antifaschistischen Selbstverständnis ergibt sich, dass wir uns zu keinem Zeitpunkt und unter keinen Umständen mit Nazis an einen Tisch setzen werden. ...

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Silvio ist tot

Silvio ist tot BesetzerInnenZeitung (BZ) Sondernummer, vom 26.11.1992

Herausgegeben von FreundInnen und Bekannte von Silvo Meier, sowie dem BZ-Kollektiv

Silvio ist tot - Wir trauern um alle Opfer rassistischer und faschistischer Überfälle



Diese Ausgabe der BZ hier als PDF downloaden.

Zum Mord an Silvio Meier

Zum Mord an Silvio Meier Zeitschrift telegraph 12, vom 15. Dezember 1992. Mit einem redaktionellen Schwerpunkt, zum Mord an Silvio Meier

und einem Einleger: "Nicht mit uns ... vorläufige Zusammenfassung", von Freundinnen und Freude von Silvio.

In der Nacht vom 20. zum 21.11. gegen 0.00 Uhr wurde unser Freund Silvio durch zwei gezielte Stiche ins Herz von Faschisten ermordet. Zwei weitere Freunde wurden durch Messerstiche schwer verletzt, einer davon lebensgefährlich. Eine Freündin würde mit dem Messer bedroht ...

Diese Ausgabe des telegraph hier als PDF downloaden.

Schwerpunkt: Sexismus in der linken Szene

BZ Schwerpunt: Sexismus BZ Zeitung für die besetzte Zone, 30.7.93 Nr. 4 (BZ 47), Jahrgang 3

Aus dem Editorial: [...] denn so gab es wenigsten mehr Platz für den Schwerpunkt, der uns diesmal besonders am Herzen lag, da diese Nummer nur von Frauen gemacht wurde. Womit wir schon beim Thema wären:
Die Idee zu diesem Schwerpunkt entstand in einer kleinen Frauenarbeitsgruppe auf dem letzten Ostvernetzungstreffen. Dort wurde uns mal wieder bewusst, wie nötig es für uns Frauen ist, aus der Isolation in den einzelnen Städten auszubrechen und unsere Wut zu artikulieren. Dass einige versprochene Artikel nicht eingetroffen sind, liegt unserer Meinung nach wohl in dieser Isolation und in dem offenen Nichtdiskutieren von Sexismus in der linken Szene. Also Frauen habt kein schlechtes Gewissen.
In oben erwähnten Arbeitsgruppe wurde beschlossen, dass diese Ausgabe der BZ Diskussionsgrundlage für das nächste Ostvernetzungstreffen wird. Wir möchten das als verschärfte Aufforderung vor allem auch für Männer verstanden wissen, sich gründlich mit ihrem eigenen Sexismus auseinanderzusetzen.

Diese Ausgabe der BZ hier als PDF downloaden.

Gibt es eine gemeinsame Zukunft für die Infoläden von Ost und West

BesetzerInnenZeitung Nr.3/90 BesetzerInnenZeitung, Nr. 26, vom 18.2.1993, Jahrgang 3

Drei Jahre offene Grenzen heißt auch drei Jahre "gemeinsames" (?) Politisieren zwischen der sogenannten Linken aus Ost und West. So sollte man glauben.

Nun zeigt uns jedoch die Realität, daß dies mit nichten der Fall ist. Tiefe Gräben durchziehen das Land und entwickeln sich von Woche zu Woche zu scheinbar unüberwindlichen Abgründen. Abgesehen davon, daß sich die "Linke" hierbei im Gesamtkonsens der Gesellschaft befindet.

Ein im November 1989 gemeinsam begonnener Aufeinander zugehen linker Menschen beider Länder ist schneller zu Ende gegangen als anfangs erwartet. Und man ist sich nun viel fremder als vorher.

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Arbeitstitel: Zeitung für die besetzten Gebiete

nd-alarmbereitschaft Editorial der BesetzerInnenZeitung Nr. 43, vom 26.3.1993, 3. jahrgang

Die Zeitungs-AG vom Ost-Vernetzungstreffen in Magdeburg gibt bekannt: Leute aus den Städten Halle, Magdeburg, Guben, Saalfeld, Weimar, Rostock, Berlin, Potsdam, Stendal und Dessau sowie aus dem alten BZ-Kollektiv haben beschlossen:

1. Die BZ ist tot! Es lebe die Zeitung für die besetzten Gebiete. Dies ist nur ein Arbeitstitel, d.h. wir suchen nach einem neuen Namen. Falls euch was Tolles dazu einfällt, fänden wir es gut, wenn ihr uns dies über die untenstehenden Redaktionsanschriften mitteilen würdet. Die Zeitungsredaktion wird Ex-DDR-weit sein. Wir hoffen, daß sich noch Leute aus anderen Städten anschließen.

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Flucht, Flüchtlingspolitik & Rassismus im Osten

telegraph #100: Flucht Zeitschrift telegraph, Nr. 100, aus dem Jahr 2000

Für diese telegraph Ausgabe wurde eng mit der Gruppe Kahina zusammengearbeitet, die sich viele Jahres in Leipzig in der Flüchtlingsarbeit engagiert. Weitere Hilfe kam von der Forschungsgesellschaft für Flucht und Migration (FFM) aus Berlin.

Es ist ein Heft entstanden, dass sich von den üblichen Prospekten zum Thema in verschiedener Hinsicht unterscheidet. In „Perspektiven von Flüchtlingsberatung und Antirassismus im Osten“ werden die üblichen Positionen hinterfragt.

Auch „DDR und Flüchtlinge – Kein Asyl nirgends? “ liefert streitbare Thesen über die Bedeutung des Bürgerlichen Gesetzbuches für MigrantInnen.

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Zur Situation von Flüchtlingen in der DDR

Zur Situation von Flüchtlingen in der DDR – Aus Zeitschrift telegraph, Nr. 12/90, vom 10. Juli 1990 –

Kaum dass unser kleines Land seine Grenzen nach außen öffnet, werden bereits die ersten Maßnahmen zur Abschottung für unerwünschte Zuwanderer, Ärmere Nachbarn und andere Eindringlinge getroffen Die Visumsfreiheit soll lediglich für Menschen aus Ungarn und der CSFR bestehen bleiben, eine Einladung vorweisen müssen Menschen aus Rumänien, Bulgaren, Polen, der Mongolei und Sowjetunion Eine jahrzehntelange Politik der halbgeschlossenen Grenzen für Osteuropäer findet damit ihre würdige Fortsetzung in der neuen, der Noch-DDR. Dass sich das in einem gemeinsamen Deutschland eher noch verschlechtern wird, darf nach allem, was steh bisher abgespielt hat, mit einiger Sicherheit angenommen werden.

Zurzeit wird allerdings nicht über die Übernahme des BRD-Ausländergesetzes diskutiert, obwohl ein fast wortgleicher Entwurf am 7.6. [1990] schon einmal auf dem Tisch lag. Es wird an einer Übergangsregelung gearbeitet, in der die Regierungsverträge für ausländische ArbeiterInnen berücksichtigt werden sollen.

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Ausländerfeindlichkeit und Rassismus

Inkotabrief II/1987 – aus INKOTA-BRIEF Nr. 11/90

Die Ereignisse der letzten Tage hier in Hoyerswerda veranlassen mich, Ihnen zuschreiben.

Schon vor 2 Wochen musste ich im Omnibus von Spremberg nach Hoyerswerda Rassenhass erleben. Ein Mocambiquaner wurde von einem deutschen Jungen Mann, der sich neben Ihn setzte, diskriminiert und beleidigt. Als er sich das verbot, wurde der Deutsche Immer ausfälliger. Ich stellte ihn zur Rede, wie ein so Junger Kerl ein Rassist sein könne. „Ich hasse keine Ausländer, doch ich hasse Ausländer, einer hat einer schwangeren Frau den Bauch aufgeschlitzt“. Zum Glück stieg der Mann an der 1. Haltestelle aus.

In Hoyerswerda lief der Mocambiquaner einige Meter vor mir und bog dann in einen unbeleuchteten Weg ein. In den Moment blieben 3 junge Burschen, die auch in dem Bus waren, wie auf Kommando stehen und ich hörte einen sagen: „Hast du ein Tuch?“ Worauf einer sein Tuch vom Hals nahm und die drei den Mocambiquaner verfolgten. Ich konnte diesen durch Zuruf warnen, so dass er nicht von hinten überfalten werden konnte. Er stellte sich den Dreien, sie nahmen Abstand von einem Angriff.

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Спасибо! Thank you! Merci! Danke!

70-jahre-tag-der-befreiung telegraph Sondernummer “8. Mai 2015 – 70 Jahre Tag der Befreiung”

Am 8. Mai 1945 beendete der Sieg der Anti-Hitler-Koalition den Zweiten Weltkrieg in Europa. Die Aggression des Deutschen Reiches hatte Millionen Menschen das Leben gekostet. Dabei hatte die Bevölkerung der Sowjetunion über 27 Millionen Tote zu beklagen, in den von deutschen Soldaten besetzten Gebieten, an der Front und im Hinterland.

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Für viele waren Nazis eine Nebenerscheinung

taz - Nebenerscheinung Interview von Peter Nowak
taz. die tageszeitung
vom 9. 10. 2017


Vor 30 Jahren gründeten sich in der DDR die ersten unabhängigen Antifa-Gruppen – Auslöser war der Überfall von Neonazis auf ein Punkkonzert in der Zionskirche in Prenzlauer Berg. Dietmar Wolf war einer der Mitbegründer der Ost-Antifa

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In ständiger Alarmbereitschaft

nd-alarmbereitschaft Von Peter Nowak
Neues Deutschland
å 16.08.2017


Ein neuer Band beschreibt den teils zermürbenden Alltag in der ostdeutschen Autonomen Antifa. Einige Gruppen gab es schon in der DDR. »Warnung, Neonazis auch in der DDR«, lautete der Text auf einem Flugblatt, das in den Morgenstunden des 5. November 1987 in ganz Potsdam verklebt wurde. An der Rückseite des Potsdamer Filmmuseums erinnert noch heute ein schwarzer Rahmen an die Aktivitäten der Autonomen Antifabewegung in der DDR.

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Potsdamer Antifa wird zum Fall für Historiker

maz Märkische Allgemeine
Di., 16.05.2017


Die Potsdamer Antifa-Gruppe, gegründet 1987 in Reaktion auf eine Häufung rechtsextremer Übergriffe in der DDR, wird zum Gegenstand für die Geschichtsforschung.

Im Potsdamer „Freiland“-Kulturzentrum werden am Dienstag zwei Bücher vorgestellt, die sich aus unterschiedlicher Perspektive mit dem Thema beschäftigen.

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Selbstverteidigung organisieren

junge welt »Remember 1987«: Rechter Terror war Anlass für Gründung von Antifagruppen in der DDR

von Von Lothar Bassermann
Junge Welt
18.10.2017


Es war eine nicht ganz alltägliche Runde, die sich am Freitag zu einer Veranstaltung unter dem Motto »Remember 1987« in der Zionskirche im Ostberliner Stadtteil Mitte versammelte. Eingeladen hatten Aktive der Kirchengemeinde, der linken Szenekneipen Schokoladen und Baiz sowie des Jugendklubs »Kirche von Unten«. Rund 350 Menschen drängten sich auf den Holzbänken, um sich zum Überfall, den Neonazis vor 30 Jahren auf Gäste eines hier organisierten Punkkonzerts verübten, zu informieren und auszutauschen.

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Antifaschistische Aktion.

aab0 unrast Geschichte einer linksradikalen Bewegung

Bernd Langer
SBN 978-3-89771-581-3
Erscheinungsdatum: Juni 2015
Seiten: 280


Heute sind die Doppelfahnen der »Antifaschistischen Aktion« das am häufigsten genutzte Symbol der linken Szene. Auch unter »Antifa« kann sich wohl jede*r etwas vorstellen. Schwarzer Block gleich Antifa – so vermitteln es zumindest die Medien in falscher Verkürzung. Denn die Geschichte dieser Bewegung reicht weit zurück und ist keineswegs auf Militanz zu reduzieren.

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Antifa heißt Angriff

Antifa heißt Angriff Militanter Antifaschismus in den 80er Jahren

Horst Schöppner
ISBN 978-3-89771-823-4
Erscheinungsdatum: März 2015
Seiten: 264


Aus dem Umfeld der autonomen Szene bilden sich in den 1980er Jahren antifaschistische Gruppen, die gut organisiert und gezielt die rechten Zusammenhänge angreifen.

Bundesweit entwickeln örtliche Antifa-Gruppen ein Netzwerk, das Aktionen koordiniert, die Öffentlichkeit informiert und Antifaschismus auf die politische Agenda setzt. Parallel dazu entwickelt sich die sogenannte Kommandomilitanz.

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Vorwärts und nicht vergessen.

phase-zwei »Eine kleine Geschichte und Typologie der ostdeutschen Linken anhand der Auseinandersetzungen mit der Leipziger Gruppe the future is unwritten im Bündnis …umsGanze!

Es hätte alles so schön sein können: »Insgesamt haben über 15.000 Leute den Protest gegen die von Deutschland und der Troika betriebene Verarmungspolitik mehrere Tage lang öffentlichkeitswirksam in eines der politischen Zentren des europäischen Krisenregimes getragen«, heißt es im Auswertungspapier der Autonomen Antifa [F] zur Blockupy-Demonstration am 1. Juni 2013 in Frankfurt am Main. »Entscheidend für diesen Erfolg«, so steht weiter geschrieben, »war neben der Offenheit für eine radikale Kapitalismuskritik vor allem das solidarische Nebeneinander unterschiedlicher Aktionsformen.«

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Unbeugsam und Widerständig.

unrast-unbeugsam Die radikale Linke in Deutschland seit 1989/90

Ulrich Peters
ISBN 978-3-89771-573-8 Erscheinungsdatum: Oktober 2014 Seiten: 728


Als die Mauer fiel und »das glücklichste Volk der Welt« die sogenannte »Wiedervereinigung« zelebrierte, wurde der Klassenkampf samt dem »Zeitalter der Ideologien« offiziell für beendet erklärt. Die salbungsvollen Worte erwiesen sich aber als inhaltsleer, der deutsche Imperialismus feierte fröhliche Urständ, aber auch die radikale Linke, die sich als Fundamentalopposition versteht, verschwand nicht von der Bildfläche. Über 20 Jahre später bietet sich nun die Gelegenheit, Bilanz zu ziehen und den Werdegang jener politischen Minderheit zu untersuchen, die sich einst gegen die Annexion der DDR gestemmt hatte.

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Fantifa.

Fantifa Feministische Perspektiven antifaschistischer Politiken

Herausgeber_innenkollektiv
200 Seiten, 12.80 EUR [D]
ISBN 978-3-942885-30-0 | WG 973
Neuerscheinung ca. 18. April 2013


Feministische Antifa oder Frauen-Antifa Gruppen entstanden in den frühen 1990er Jahren, meist als Reaktion auf einen fortgesetzten Sexismus in männlich dominierten Antifa-Zusammenhängen. Heute gibt es nur noch wenige solcher Fantifa-Gruppen und auch in der antifaschistischen „Geschichtsschreibung“ spielen sie kaum eine Rolle. Das Buch „Fantifa. Feministische Perspektiven antifaschistischer Politik“ will das ändern. Es geht den Spuren nach, lässt Aktivistinnen zu Wort kommen, beleuchtet aktuelle feministische Antifa-Arbeit, erläutert inhaltliche Schwerpunkte, fragt nach, was aus Fantifa-Gruppen wurde, eröffnet einen Blick auf die Möglichkeiten männlicher antisexistischer Handlungsräume und diskutiert die fortgesetzte Notwendigkeit feministischer Perspektiven in antifaschistischer Politik.

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Antifa.

Antifa Geschichte und Organisierung

Mirja Keller, Lena Kögler, Moritz Krawinkel, Jan Schlemermeyer
1. Auflage 2011
180 Seiten, kartoniert
ISBN 3-89657-665-8


In dem Buch, «Antifa – Geschichte und Organisierung», verfolgen die Autor_innen die Vorläufer, Theorien und Praktiken der linksradikalen Antifaschist_innen und erläutern konkret die Unterschiede und Gemeinsamkeiten der gegenwärtigen Ausprägungen, wie Antideutsche, Antinationale oder Bewegungslinke. Den Leser_innen bietet sich mit diesem Buch die Möglichkeit, Erkenntnisse über bereits erarbeitete und verworfene Theorien sowie Erfolge und Niederlagen der Praxis zu sammeln, was gerade für die moderne, sich im stetigen Wandel befindliche, radikale Antifa von großer Bedeutung ist. Das Buch hilft dabei, Wissen um die eigene Geschichte zu erlangen, damit das Rad nicht immer neu erfunden werden muss. Stattdessen können die Leser_innen die Entwicklung einer gesellschaftlich wirksamen, emanzipatorischen Bewegung vorantreiben.

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Antifa.

Edition ID-Archiv Diskussionen und Tips aus der antifaschistischen Praxis

Projektgruppe (Hg.)
ISBN: 3-89408-025-6
Edition ID-Archiv 1994


Eine große Anzahl von Linken hat sich in den letzten Jahren in antifaschistischen Gruppen organisiert. Viele, vor allem auch jüngere Leute, reagieren damit auf einen immer aggresiver und offener auftretenden Neofaschismus in der (neuen) Bundesrepublik und arbeiten der staatlicherseits betriebenen Verharmlosung rechtsextremer Terrorbanden entgegen. Die Herausgeber dieses Buches haben in den letzten Monaten Gespräche mit verschiedenen antifaschistischen Gruppen aus dem gesamten Bundesgebiet und dem benachbarten Ausland geführt. Die Gruppen wurden nach ihrer Entstehungsgeschichte, ihrer aktuellen politischen Arbeit, ihren politischen Einschätzungen und Zielen befragt. Die Antworten vermitteln einen lebhaften und repräsentativen Querschnitt von dem derzeit wohl aktivsten Teil der linken »Szene«.

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Feuer und Flamme.

Feuer und Flamme Zur Geschichte der Autonomen

Geronimo
Vollständig überarbeitete Neuauflage der Ausgabe von 1990


Das wohl umfassendste Buch zur Ge- schichte der linksradikalen Szene in der BRD nach 1968: Apo, Spontis, K-Sekten, italienische Autonomia, Anti-AKW-Bewe- gung, Häuserkampf, Startbahn West, Hafenstraße, IWF-Kampagne, Golfkrieg, Antifa, bewaffneter Kampf ...

Buch als PDF downloadenh

Interview mit Antifas

AIB 10 aus Ostberlin und Potsdam

Antifaschistisches Infoblatt
Ausgabe 10 | 1.1990
11.04.1990


Schon seit längerer Zeit arbeiten autonome und unabhängige antifaschistische Gruppen in der DDR. Sie haben schon zu der Zeit als das Ministerium für Staatssicherheit der DDR noch jeden verfolgte, der/die behauptete es gäbe Neonazis im Land, Öffentlichkeit hergestellt und Gegenwehr organisiert. In der letzten Zeit gründen sich überall in DDR neue Antifagruppen und fangen an sich gegen AusländerInnenfeindlichkeit, gegen Neonazis und gegen einen Ausverkauf der DDR (mit allen positiven Seiten) an den Westen zu organisieren. Über die gegenwärtige Situation haben wir mit zwei Leuten aus der Potsdamer (Jens) und der Ostberliner (Stefan) Antifa geredet.

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Rechte Gefahr in der DDR

AIB 10 Neonazi-Parolen in der DDR

Antifaschistisches Infoblatt
Ausgabe 10 | 1.1990
11.04.1990
In der Nacht vom 27. auf den 28. Dezember 1989 wurde das Sowjetische Ehrenmal im Berliner Bezirk Treptow mit nationalistischen und antisowjetischen Parolen besprüht. Die UDSSR wurde als das größte Völkergefängnis bezeichnet, der „Nationale Befreiungskampf“ wurde gefordert und „Volksgemeinschaft statt Klassenkampf“. Am 3. Januar 1990 riefen die SED/PDS, das "Komitee der Antifaschistischen Widerstandskämpfer", FDJ und trotzkistische Gruppen zur Großkundgebung an Ort und Stelle auf. Obwohl Forderungen nach einer „Einheitsfront gegen Rechts“ immer wieder auftraten und von vielen DemonstrantInnen lautstark gefordert wurde, ist VertreterInnen der autonomen Antifa-Bewegung z.B. das Rederecht verweigert worden.

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Neonazis in der DDR:

AIB 11 Berlin & Brandenburg

Antifaschistisches Infoblatt
Ausgabe 11 | 2.1990
06.07.1990

Im letzten Antifaschistischen Infoblatt (AIB) haben wir ausführlicher über die Anfänge der Entwicklung neonazistischer Gruppierungen in der DDR berichtet. Mittlerweile hat sich diese Tendenz verschärft, bewaffnete Überfälle von Neonazi-Skinheads auf linke fortschrittliche Menschen und AusländerInnen haben ein erschreckendes Ausmaß angenommen. Ob in Ostberlin oder Leipzig, fast jedesmal sind auch Neonazis aus dem Westen beteiligt.

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Neonazismus in der DDR

AIB 9 aus Ostberlin und Potsdam

Antifaschistisches Infoblatt
Ausgabe 9 | 3.1989
20.11.1989


Rückblick: Im AIB Nr. 9 vom Oktober/November 1989 veröffentlichte das AIB einen Artikel zur Arbeit von unabhängigen Antifaschisten in der DDR (Potsdam/Berlin). Dies geschah nicht ohne Diskussion der Westberliner Redaktion über die damalige Situation der osteuropäischen Staaten beziehungsweise des "sozialistisches Lager" - wahrgenommen als eine Alternative zum kapitalistischen System. Im Vorwort spiegelte sich diese zerrissene Haltung bezogen auf "den Osten" unter anderem in folgendem Statement der Redaktion wieder: "Trotz vieler Unklarheiten und Widersprüche unsererseits gegenüber dem politischen System der DDR, möchten wir unseren LeserInnen folgendes in Erinnerung rufen: Die DDR wurde unter einer Führung aufgebaut, deren Menschen aus der Emigration zurückkehrten, von Überlebenden aus Konzentrationslagern und faschistischen Zuchthäusern, von Menschen, die aktiv an der Befreiung vom Nazi-Faschismus mitwirkten ..."

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Berlin: Wirksamer Protest gegen Neonazi-Demonstrationen

AIB 18 1. Mai „chaotenfrei“ ?

Antifaschistisches Infoblatt
Ausgabe 18 | 2.1992
27.07.1992


Im Vorfeld der Berliner Wahlen zu den Bezirksverordneten-Versammlungen (BVV) versuchten neonazistische Parteien mit Kundgebungen und Demonstrationen auf sich aufmerksam zu machen. Am 1. und 8. Mai 1992 konnten AntifaschistInnen ihre Aufmärsche verhindern.

Unter dem Motto „1.Mai - Chaotenfrei“ hat die FAP in diesem Jahr zu einer Demonstration am „Tag der nationalen Arbeit“ aufgerufen. Der angemeldete Treffpunkt war 15.00 Uhr am S-Bahnhof Ernst-Thälmann- Park in Berlin-Prenzlauer Berg.

Innerhalb eines Tages lief die Gegenmobilisierung und - um es vorweg zu nehmen - sie endete mit einem vollen Erfolg.

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